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Erziehung und Gesundheit Tipps
die bei uns funktioniert haben .


Gleich vorab , es gibt keinen perfekten Rat der auf alles abgestimmt ist.
Was hier steht ist aus der Erfahrung, unseres Lebens mit Hunden entstanden.

 
 

Erziehung


 
 
Ein sehr heikles Thema, jeder ist in der Regel der Meinung, dass es richtig ist was er mit seinem Hund tut.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es zu 90 % am Menschen liegt wenn etwas nicht stimmt.
 
  1. Mangel an Konsequenz.
  2. Den Hund zu Vermenschlichen.
  3. Zu wenig Freiheiten zugestehen.
  4. Nur mit Härte oder Güte erziehen.

 
Es gibt unserer Meinung nach einige grundsätzliche Kommandos die jeder Hund können sollte.

Wie SITZ und PLATZ, ganz wichtig AUS, bei Freilauf HIER HER, bei Leinengang BEI FUß .
 
Ganz einfach aus dem Grund, dass wir nicht andere Menschen mit unseren Hunden
belästigen sollten, wenn diese das nicht mögen. Und natürlich zu deren Sicherheit und der unserer Hunde.
 
Der Spruch "der Tut keinem was " können wir als Hundehalter nicht geltend machen, denn wir haben immer noch ein Tier mit mehr oder weniger großem Gebiss, mit dem auch Schaden angerichtet werden kann. Also sollte man den Streit gleich im Ansatz ersticken.
 
 
Dabei sollte man unterscheiden zwischen Einzelhaltung und Rudelhaltung. Wir konnten feststellen, dass unser erster Hund, der ca.1,5 Jahre alleine war, sich am einfachsten erziehen ließ. Was aber nicht heißt das er auch zufrieden sein muß nur weil er gut horcht, denn der Hund ist nunmal ein Rudeltier (siehe Wolf ) und in der Gesellschaft von Gleichgesinnten ist es doch am schönsten, oder??
 
 
Je größer das Rudel desto mehr Konsequenz wird gefordert. Die Hunde sind klüger als man annimmt, sie nutzen jede Unachtsamkeit aus, gnadenlos. Das Rudel sollte sich am Besten nach und nach vergrößern damit die jüngeren Tiere von den älteren lernen können.
 
 
 

Gesundheit und Ernährung


 
 
Fütterung - das schlimmste Thema aller Hundezüchter. Gebe mir 100 Züchter und wir haben ca. 100 Meinungen, alle machen etwas richtig und / oder falsch. Ergo wir machen bestimmt auch was falsch.
Wir unterscheiden zwischen normal und tragenden Hündinnen, dass schwangere und säugende Hündinnen mehr und anderst ernährt werden ist doch jedem klar. Bei uns wird die Futtersorte öfters gewechselt 1 bis 2 mal im Jahr was bis jetzt nie zum Nachteil der Darmflora der Hunde war (wir essen ja auch nicht immer Leberwurst).
Es werden bei uns zwei Futterstellen angeboten, die immer mit Trockenfutter gefüllt sind , Wasser immer sowieso. Nassfutter (gemischt zwischen selbergekocht und Dosenfutter ) bekommen die Hunde jeden zweiten Tag. Wenn möglich füttern wir kein Schwein, egal in welcher Form ( Ohren, Haut oder Ähnliches ), nur Rind wenn´s geht . Je nach Alter und Besonderheit des Hundes gibt es noch Knochenmehl und Welpenkalk. Als Belohnung gibt es Rinderohren dafür tun sie fast alles, wobei man sagen muß weniger ist oftmals mehr!!
 
Man sollte auch mal ab und an einen Null-Diät Tag einlegen, ein schlanker Hund hat auf jeden Fall weniger Probleme mit den Gelenken als dicke Hunde, vom Herz und anderen Sachen ganz abgesehen.
 
Mal ganz klar - wir sind kein Tierarzt, also möchten wir uns auch nicht als solcher ausgeben. Wir haben bis jetzt ziemlich viel Glück gehabt mit unseren Tieren keine Verluste auf grund von Krankheit (schnell auf Holz klopfen).
Also könnte man auch sagen, dass es an der guten Ernährung und Zuneigung liegt, dass alle so gesund sind (weiß nicht?!). Wir versuchen regelmäßig ausgedehnte Spaziergänge zu tätigen, dabei sei darauf geachtet das bei der Wahl der Strecke öfters mal abgewechselt wird. Das leider lästiger Thema Fellpflege, muß sein, denn man sollte keinen Neufi scheren müssen also min. einmal die Woche kämmen.

Magendreher der Alptraum eines jeden Hundebesitzers, also Faustregel :
Ein voller Magen sollte nicht rennen oder spielen erst ein bisschen ruhen lassen oder danach füttern.

Mit Homöopathie haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht besonders bei der Geburt. Sie ist umstritten aber schaden
kann es auch nicht, dafür bitte Lektüre kaufen, zum Beispiel :
Unsere Hunde gesund durch Homöopathie, von Hans Günter Wolff.
Können wir empfehlen hat uns sehr gute Dienste geleistet. Aber auch wir kommen ohne den Tierarzt nicht aus!
 

HD - ED und co.

 
Bei großen Rassen kommt es leider vor das sie mit Gelenksproblemen zu kämpfen haben hier die am häufigsten auftretenten Erkrankungen.
 
Die Hüftgelenksdysplasie (HD):
 
Unter Hüftgelenksdysplasie (HD) versteht man eine Fehlbildung der Hüftgelenke. Die beiden gelenksbildenden Knochen , die Gelenkspfannen und der Oberschenkelkopf passen nicht Korrekt aufeinander.
Die Fehlbildung tritt in der Regel beidseitig auf und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Um dem vorzubeugen werden alle Zuchttiere geröngt und die Ergebnisse wiefolgt klassifiziert:
 
  1. HD-A ( frei )
  2. HD-B (Übergangsform, verdacht )
  3. HD-C ( leichte HD )
  4. HD-D ( mittlere HD )
  5. HD-E ( schwere HD )
 
Ellenbogendysplasie ( ED )
 
ED besteht aus vier erkrankungen der Ellenbogen. Das Fatale bei der ED ist, dass die unten aufgefürten Erkrankungen, oder besser gesagt deren Folgen, sowohl einzeln als auch kombiniert auftreten können. Der Hund leidet unter schmerzhafter Lahmheit, bewegt sich nur , wenn es eben sein muss, und auch die Gliedmassen können Fehlstellungen aufweisen. Die Beschwerden treten meist wärend der stärksten Wachstumsphase, also zwischen dem vierten bis achten Monat auf. Oft gibt es zwischen den verschiedenen Erkrankungen im Ellenbogengelenk nur geringfügige Unterschiede. Dehalb werden diese auch mit 18 Monaten geröngt um dem vorzubeugen, die Ergebnisse wiefolgt klassifiziert:  
 
 
  1. ED- 0
  2. ED- 1
  3. ED- 2
  4. ED- 3
Hunde mit ED 2 und 3 sind von der Zucht ausgeschlossen.  
 
OCD : Osteo Chondrosis Dissecans ist eine Knorpel-Knochen-Erkrankung.
FPC : Fragmentierter Processus Coronideus ist ein gebrochener innerer Kronenfortsatz.
IPA : Isolierter Processus Anconaeus ist ein loser Krümmungsfortsatz des Ellenbogens.
 
 
Cystinurie  
 
Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselstörung vor allem in der Niere. Cystinurie bedeutet, dass Cystin über den Harn ausgeschieden wird. Normalerweise wird Cystin in der Niere und nicht mit dem Harn ausgeschieden. Deshalb können sich in der Blase klein und große Steine bilden, die dann zu entzündungen und einer Harnblockade führen.
Cystinurie kann sehr gut bekämpft werden.
Dazu wäre es aber notwendig das alle Zuchttiere getestet werden. Mit diesem Test erfasst man, ob ein Hund frei, heterozygot (verdeckterbig = Träger) oder homozygot ( volle Krankheitsausprägung) ist.
 
Verpaart werden dürfen : frei und frei - Träger und frei
Nicht Verpaart werden dürfen :Träger und Träger - kranke Hunde
 
 
Informationen zum Testen bei
Frau Dr. Petra Kühnlein, Fa. LABOKLIN GmbH und Co.KG,
Prinzregentenstraße 3, 97688 Bad Kissingen,
Tel.: 0971-72020
 
 
Quelle : www.vets4pets.ch/Hunde/krankheiten
 
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